Überleben mit Kultur und Musik – Zuger Zeitung
Autorin: Dorotea Bitterli
Luzern, Februar 2026
Kurz vor dem vierten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine gastiert ein junges Kammerorchester aus der schwer zerstörten Stadt Bachmut in der Zentralschweiz. Die Musikerinnen und Musiker treten auch in Zug auf und spielen ausschliesslich Werke ukrainischer Komponistinnen und Komponisten. Die Konzerte sollen die kulturelle Eigenständigkeit der Ukraine sichtbar machen und zugleich ein Zeichen der Solidarität mit den vom Krieg betroffenen Menschen setzen.

Trotz Krieg: Ukrainisches Orchester spielt weiter – auch in der Zentralschweiz – Luzerner Zeitung
Autorin: Lucia Zemp
Luzern, Februar 2026
Ein junges Kammerorchester aus der ukrainischen Stadt Bachmut, die durch den Krieg fast vollständig zerstört wurde, kommt für zwei Konzerte in die Zentralschweiz. Kurz vor dem vierten Jahrestag der russischen Invasion treten die Musikerinnen und Musiker in Zug und Luzern auf und bringen ausschliesslich Werke ukrainischer Komponistinnen und Komponisten auf die Bühne. Die Tournee versteht sich als Zeichen kultureller Identität, Erinnerung und Solidarität – und zeigt, dass Musik für viele Ukrainerinnen und Ukrainer auch unter Kriegsbedingungen ein wichtiger Teil des Lebens und des Widerstands bleibt.

Ostukrainisches Orchester tourt durch die Schweiz – Nau.ch
Autor: unbekannt
Luzern, Februar 2026
Fast vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine geht das Kammerorchester des Ivan-Karabyts-Fachkollegs aus Bachmut auf Konzerttournee durch die Schweiz. Die Musikerinnen und Musiker stammen aus einer Stadt, die durch den Krieg weitgehend zerstört wurde und deren Musikhochschule 2022 bombardiert wurde. Mit ihren Auftritten möchten sie auf die kulturelle Vielfalt der Ukraine aufmerksam machen und zugleich Spenden für humanitäre und kulturelle Hilfe in den vom Krieg betroffenen Regionen sammeln.

Konzerttournee eines Kammerorchesters aus Bachmut – Schweizer Musikzeitung
Autor: unbekannt
Luzern, Februar 2026
Zum vierten Jahrestag des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine tourt das Kammerorchester des Ivan-Karabyts-Fachkollegs Bachmut vom 19. bis 25. Februar durch die Schweiz und Liechtenstein. Die jungen Musikerinnen und Musiker stammen aus der inzwischen zerstörten Stadt Bachmut und setzen mit ihren Konzerten ein Zeichen für kulturelle Identität, Solidarität und Hoffnung. Organisiert von Prostir Luzern und der Ukrainehilfe Zentralschweiz erinnert die Tournee an die Opfer des Krieges und sammelt Spenden für humanitäre und kulturelle Hilfe in der Ukraine.
Eindrückliches Zeugnis des Kriegs – Luzern60Plus
Autorin: Monika Fischer
Luzern, Februar 2026
Vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine stellten der Kulturverein Prostir und die Ukrainehilfe Zentralschweiz in Luzern eine von Kugeln durchlöcherte Ambulanz aus der Ukraine aus. Die Aktion sollte Passantinnen und Passanten mit der Realität des Krieges konfrontieren und zum Nachdenken anregen. Während manche achtlos vorbeigingen, löste der Anblick bei anderen tiefe Betroffenheit und Gespräche aus – besonders bei Menschen, die bisher wenig Bezug zum Krieg hatten. Auch geflüchtete Ukrainerinnen berichteten von ihren Erfahrungen und ihrer Dankbarkeit für Sicherheit in der Schweiz. Ein anschliessender Gedenkanlass mit Musikerinnen und Musikern aus der zerstörten Stadt Bachmut setzte ein Zeichen der Solidarität und Hoffnung: Menschlichkeit und Kultur können selbst angesichts von Krieg und Zerstörung verbinden.

Warum ein durchlöcherter Krankenwagen vor dem Torbogen steht – ZentralPlus:
Autorin: Hana Fink
Luzern, Februar 2026
Die Ambulanz aus Charkiw – ein Mahnzeichen in Luzern. Am Donnerstag, dem 19. Februar, stand sie unter dem Torbogen beim Bahnhof Luzern. Still. Gezeichnet von Einschüssen. Zerbrochen – und doch voller Aussagekraft. Diese Ambulanz kam aus Charkiw. Ein Fahrzeug, das Leben retten sollte – und selbst zum Ziel wurde. Zivile Hilfe unter Beschuss. Rettungskräfte im Fadenkreuz. Ein Schicksal, das für unzählige steht. Mitten in unserem sicheren Luzern wurde diese Realität für einen Moment sichtbar.
Auch wenn der Platz nicht von Menschen gefüllt war – die Bedeutung war da. In den Gesprächen. In den stillen Blicken. Im Innehalten der Vorbeigehenden. Und vor allem in dem Engagement all jener, die dies möglich gemacht haben. Von Herzen Danke an alle Helferinnen und Helfer, an die Organisatoren, an die Unterstützer im Hintergrund, an alle, die transportiert, aufgebaut, begleitet, erklärt und getragen haben – und die trotz Regen und Kälte ausgeharrt haben. Euer Einsatz gibt den zivilen Opfern eine Stimme. Euer Einsatz baut eine Brücke von Charkiw zu uns.
Mit Franck Labourey, Ukrainehilfe Zentralschweiz & Prostir

Sie lebt im Wohnheim mit Strand und ohne Hausordnung
Luzern, Oktober
Zentralplus hat einen tollen Beitrag von Julian Baumann über Scarlett Nelson (19) veröffentlicht – eine Pianistin aus Tennessee, die in einem meiner Wohnheime für Musikstudierende lebt: der Music Box an der Reuss.
Wir haben hier 2 ungewöhnliche Holzhäuser mit insgesamt über 40 Zimmern/Studios, stark schallisoliert, Kochnische/Bad/Balkon – und einen kleinen Privatstrand. Die Music Box ist demontierbar – weil auf dem Grundstück irgendwann (frühestens 2032) eine Autobahnbrücke entstehen könnte. 2019 entstand die erste Music Box, 2025 haben wir Music Box 2 eröffnet. Für Studierende wie Scarlett ist sie Zuhause, Übungsort & Kulturraum.
Scarlett studiert an der HSLU, kommt aus Nashville („Music City“) nach Luzern, übt u. a. Chopin (Etüde op.10 Nr.5) und plant Wettbewerbe mit Schostakowitsch (2. Klavierkonzert). Sie liebt die Fahrrad- & ÖV-Kultur, kommt mit Deutsch voran (Schweizerdeutsch ist noch etwas schwierig) – und findet die Luzerner und Luzernerinnen offen & freundlich.

Zu Gast bei Persönlich auf Radio SRF 1
05.10.2025
Am Sonntag war ich live zu Gast bei „Persönlich“ auf Radio SRF 1.
Ich habe mich sehr gefreut, im Gespräch mit Christian Zeugin über meinen Weg von der Kulturarbeit in Luzern bis hin zu Projekten wie der Music Box und Prostir erzählen zu dürfen. Wir sprachen über Räume für junge Talente, über Vertrauen, Verantwortung – und über mein Engagement für die Ukraine.
Live dabei: Sonntag, 5. Oktober, 10:00 Uhr, im Theater Stans (NW).
Das Gespräch wird öffentlich aufgezeichnet, der Eintritt ist frei.
Türöffnung: 09:00 Uhr, Einlass: bis spätestens 09:30 Uhr.

„Hier werden Träume verwirklicht“ – Luzerner Zeitung
19.09.2025
In der Music Box, ein Wohnheim für musikalische Talente finden junge Musikstudierende nicht nur einen Wohn- und Proberaum, sondern ein kreatives Umfeld, in dem künstlerische Karrieren wachsen können. Mit der neu eröffneten Music Box 2 stehen nun zusätzliche Räume zur Verfügung – darunter moderne Übungszimmer, Aufnahmestudios und Begegnungszonen, die den Austausch zwischen den Studierenden fördern.
Ein Beispiel dafür ist die italienische Pianistin Lucrezia Liberati. Sie lebt in der Music Box, probt dort täglich und konnte bereits ihr Debüt im KKL Luzern an der Seite des Luzerner Sinfonieorchesters feiern. Im Gespräch mit der Luzerner Zeitung berichtet sie von ihrem Alltag, ihren künstlerischen Zielen und davon, wie sie in Luzern die Grundlage für eine internationale Karriere legt.

„Visionär mit Mut und Risikobereitschaft“ – Luzern60Plus
12.09.2025
Im Porträt von Luzern60Plus spreche ich über die neue Music Box II sowie die erste Music Box von 2019 – Studierendenwohnheime in Luzern an der Reuss für Musikstudierende, die Orte des Austauschs und der Kreativität sind.
Ausserdem geht es um meine Arbeit mit Prostir Luzern, unsere Hilfsprojekte und Reisen in die Ukraine sowie die Zusammenarbeit mit ukrainischen Küsntlerinnen und Künstlern.
Das Interview führte meine langjährige Freundin Monika Fischer – vielen Dank!
Zum Interview

Luzerner Zeitung: Urban Frye eröffnet zweites Musikhaus
19.08.2025
Mit grosser Freude habe ich mein zweites Musikhaus in der Stadt Luzern eröffnet – ein neues Zuhause für Musikstudierende. Hier möchte ich Räume schaffen, in denen Musik nicht nur erklingt, sondern gemeinsam erlebt werden kann: ein Ort für Begegnung, Kreativität und Inspiration.

Katholische Kirche Luzern: 20’000 Franken für Hilfsgütertransport in die Ukraine
19.05.2025
Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei der Katholischen Kirche für ihre grosszügige Spende von
20.000 CHF. Dank dieser Unterstützung können wir als gemeinnütziger Verein „Ukrainehilfe Zentralschwiez“ Transporte mit Hilfsgütern in die Ukraine organisieren und Menschen in Not direkt helfen. Diese Spende macht einen echten Unterschied!

Luzerner Zeitung: Verein Ukrainehilfe Zentralschweiz
26.04.2025
Seit vielen Monaten setze ich mich gemeinsam mit engagierten Mitstreiterinnen und Mitstreitern für konkrete Hilfe in der Ukraine ein – von Brandschutzausrüstung für Feuerwehren bis hin zu Kulturprojekten. Dass sich nun auch Alt-Regierungsrat Paul Winiker persönlich für unser Anliegen stark macht, freut mich sehr.

Prostir im SRF Kulturplatz
26.02.2025
Der Prostir-Chor ist mehr als nur Musik – er ist ein Ort der Begegnung für Ukrainer und Ukrainerinnen sowie für die lokale Bevölkerung. Unser Kulturverein Prostir bietet zahlreiche Aktivitäten, um Brücken zu bauen und Menschen zusammenzubringen.
SRF Kulturplatz hat über unsere Arbeit berichtet und uns zu einem ausführlichen Gespräch getroffen.
Zum Beitrag

Zur Prostir Website: www.prostir.ch
Luzerner Zeitung zum Film: „Charkiw – Mit Musik gegen den Krieg“
31.01.2024
Beat Bieri zeigt seinem Film Charkiw eine Dokumentation über die zerstörte ukrainische Stadt, aber vor allem über die Kraft der Kultur, Identität und was es bedeutet die Hoffnung zu bewahren – selbst im Krieg. Ich durfte ihn bei diesem Projekt begleiten. 2023 organisierten wir ein Benefizkonzert im KKL Luzern, das auch Teil des Films geworden ist. Es war mir ein grosses Anliegen, ukrainische Künstler:innen in Luzern sichtbar zu machen und mit Kultur Brücken zu bauen.

Luzerner Zeitung: Frye liefert Hilfsgüter in die Ukraine
30.01.2024
Ich bin zutiefst bewegt von der Situation in der Ukraine – und ich will nicht nur zuschauen. Deshalb habe ich gemeinsam mit dem Kantonsrat Hilfsgüter gesammelt und geliefert: Medikamente, Decken, Versorgungsmaterial – all das, was vor Ort dringend gebraucht wird. Die Not ist unheimlich gross, und ich möchte meinen Beitrag leisten, damit Menschen nicht alleine zurückbleiben müssen.

Luzerner Zeitung: Ukraine-Konzert mit Chor, Orchester und Solisten im KKL
11.10.2024
Die ukrainische Kultur ist trotz Zerstörung und Krieg lebendig – und sie findet in Luzern eine Bühne. Am 14. Oktober 2023 vereinten sich Chor, Orchester und Solisten im KKL Luzern zu einem Benefizkonzert, das ein starkes Zeichen für die kulturelle Eigenständigkeit der Ukraine setzte.
Organisiert von unserem Kultur- und Begegnungszentrum Prostir Luzern in Zusammenarbeit mit Caritas Luzern, der ukrainischen Botschaft, dem KKL und Lucerne Festival, brachte das Konzert nicht nur ukrainische Volks- und Kunstmusik auf die Bühne, sondern unterstützte auch medizinische, psychologische und kulturelle Hilfsprojekte in Charkiw.

Tangesanzeiger: «Die Grünen haben die Bedeutung des Krieges nicht erkannt»
30.09.2023
Ich bin aus den Grünen ausgetreten.
Der Grund ist einfach: Wer die Ukraine ernsthaft unterstützen will, darf Waffenlieferungen nicht pauschal ablehnen. Ein Land, das brutal angegriffen wird, braucht mehr als Solidaritätsbekundungen – es braucht konkrete Hilfe. Dazu gehören auch streng kontrollierte Waffenlieferungen.
Wenn eine Partei das nicht anerkennt, kann ich dort nicht länger Mitglied sein.
Für mich gilt: Wegschauen oder blockieren ist keine Option, wenn es um Menschenleben geht.

Luzerner Zeitung: Darum reist Kantonsrat Urban Frye in die Ukraine
22.02.2023
Ich reise in die Ukraine – konkret nach Kharkiv und Kiew –, um vor Ort zu helfen. Ich möchte die Menschen materiell und moralisch unterstützen, weil dort gerade riesige Not herrscht und Worte nicht reichen.
Solidarität heisst für mich nicht bloss: zuschauen. Solidarität heisst, Verantwortung übernehmen – mit Hilfsgütern, mit Stimme, mit Einsatz. Ich glaube daran, dass wir durch persönliche Nähe und echtes Engagement Brücken bauen können, wo grosse und tiefe Wunden sind.
